„Graue Wölfe“: Remscheid, wir haben ein Problem!

„Graue Wölfe“ am 28. Mai 2023 in Remscheid

Remscheid, 28. Mai 2023: „Graue Wölfe“ provozieren nach dem Wahlsieg ihres Idols Recep Tayyip Erdogan. (Anklicken zum Vergrößern des Bildes!)

Mit dem Aus der türkischen Fußball-Nationalmannschaft am späten 6. Juli bei der Europa-Meisterschaft sind vorerst massenhafte Provokationen durch das Entbieten von „Wolfsgrüßen“ in Remscheid zum Glück passé, doch die dahinter stehende extremistische „Graue Wölfe“-Bewegung samt ihrer zwei Moschee-Gemeinden vor Ort, ist nach wie vor existent. Die „Grauen Wölfe“ werden auch kommende Vorwände wie türkische WM- oder EM-Fußball-Siege, Wahlsiege ihrer Partei Milliyetci Hareket Partisi sowie tödliche Terror-Anschläge gegen verhasste Menschengruppen dazu missbrauchen, um mit ihrer Symbolik die einheimische Gesellschaft gezielt vor den Kopf zu stoßen. Auf Dauer kann hier nur ein Verbot der gesamten „Graue Wölfe“-Bewegung inkl. strafrechtlicher Einstufung ihrer Symbolik als Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen Abhilfe schaffen.

Die Verurteilung der allgegenwärtigen „Wolfsgrüße“ bei den zurückliegenden türkischen EM-Fan-Feiern durch den Remscheider Integrationsrat am 4. Juli wirkt auf ganzer Linie kopf- und hilflos. Der polit-mediale Komplex der „Seestadt auf dem Berge“ will sich einerseits nicht nachsagen lassen, die „Graue Wölfe“ durch vorsätzliches Schweigen zu fördern, aber andererseits belässt es der Integrationsrat bei wohlfeilen Worten der Ablehnung, ohne irgendwelche konkreten Maßnahmen ins Werk zu setzen. Eine kommunale Institution macht sich letztlich somit selbst zu einem zahnlosen Tiger.

„Wofür erhalten diejenigen im Integrationsrat Aufwandsentschädigungen? Etwa für ein politisches Feilhalten von Maulaffen?“, kritisiert in scharfen Worten der PRO-Remscheid-Ratsherr Andre Hüsgen das Verhalten der dortigen Mandatsträger.

Andre Hüsgen

PRO-Remscheid-Vorsitzender

„Der Integrationsrat ist doch ansonsten so nassforsch, v. a. wenn es um kostspielige Forderungen in Richtung unserer Netto-Steuerzahler geht. Stets wenn ein warmer Geldregen von der erwerbstätigen Allgemeinheit begehrt wird, werden auf einmal sehr detaillierte Wunschzettel geschrieben, doch bei einer Stellungnahme gegen eine türkischen Extremistengruppe verliert man sich prompt im Nebulösen.

Für die außerordentliche Stadtratssitzung Ende August haben wir von PRO Remscheid mehr als nur die bisherige Anfrage und den bisherigen Resolutionsantrag in Planung. Wir als Ratsfraktion werden uns in kommenden Tagen einige Gedanken dazu machen, wie man gegenüber der ‚Graue Wölfe‘-Bewegung eine Politik der gezielten Ausgrenzung von Extremisten umsetzen kann. Für mögliche Anregungen aus der Bürgerschaft sind wir auch hier immer dankbar. Wer echte Schritte hin zum Besseren haben will, statt ständiges Blabla von den abgehalfterten Altparteien und ihren Anhängseln, für den kann es im Herbst 2025 anlässlich der Kommunalwahl nur heißen: Alle Stimmen für die Bürgerbewegung PRO Remscheid!“