
© Sandro Halank (commons.wikimedia.org / Lizenz: CC BY-SA 4.0)
Fräulein Kreisch im Bundestag: Heidi Reichinnek („Die Linke“). (Anklicken zum Vergrößern des Bildes!)
Mit freundlicher Unterstützung durch die Staatsmedien gelang der Partei „Die Linke“ bei der Bundestagswahl am 23. Februar das noch wenige Wochen zuvor Undenkbare: Die politisch bereits totgesagte Kommunisten-Truppe holte bundesweit 8,8 Prozent und im Stadtgebiet Remscheids 8,7 Prozent der Zweitstimmen. Ein mehr als verdientes Verschwinden im politischen Orkus blieb aus. Die einstige „DDR“-Staatspartei war dem Linksgrün-Block der Bundesrepublik als eine mögliche Partnerin für Rot-Rot-Grün in Berlin offenbar zu wichtig, als ihr den medialen Todesstoß zu verpassen.
Wer sind die aktuellen Köpfe der Formation, die bis in den November 1989 konsequent für Mauertote, allgegenwärtige Stasi und wirtschaftliche Katastrophe stand? Ein maximal unsympathischer Jan van Aken, der mit Vorliebe den Spruch „Tax the Rich“ („Besteuert die Reichen“) auf seinem Hemd trägt, ist einer ihrer zwei Vorsitzenden. Heidi Reichinnek, die gern als kreischfreudige Jung-Emanze im Plenarsaal des Bundestags in Erscheinung tritt, war neben van Aken Spitzenkandidatin ihrer Partei am 23. Februar. In Remscheid ist der Oberbürgermeister-Kandidat Colin Cyrus, der aktuell Bezirksvertreter in Lennep ist, das Aushängeschild der Linksaußen-Ideologen.
„Jemand, der noch im Jahr 2025 die SED-Fortsetzungspartei wählt, zeigt mit seinem Votum im höchsten Maße politisches, wirtschaftliches und historisches Unwissen“, so der PRO-Remscheid-Ratsfraktionsvorsitzende Nico Ernst.

Erachtet die Wahl der Partei „Die Linke“ als ein Zeugnis politischer Unreife: PRO-Remscheid-Ratsherr Nico Ernst.
„Das ‚Alles für alle‘-Paralleluniversum der Partei ‚Die Linke‘ mag sich oberflächlich schön anhören, ist aber bei genauerer Betrachtung Traumtänzerei der gefährlichen Sorte. Allein die Forderung nach einem Mietpreis-Deckel bei gleichzeitig unregulierter Masseneinwanderung verursacht auf dem Immobilienmarkt Verhältnisse wie in der Endphase der ‚DDR‘: Es sind zwar Wohnungen günstig zu mieten, doch deren Anzahl ist viel zu gering und die Bausubstanz gammelt elendig vor sich hin, weil über Jahrzehnte hinweg die Eigentümer mangels Einnahmen weder Renovierungen noch Sanierungen vornehmen lassen. Wer wie ‚Die Linke‘ in der Wirtschaft das Prinzip von Angebot und Nachfrage aushebeln will, der schafft zwangsläufig ein Desaster.
Zu Colin Cyrus ist anzumerken, dass dieser sogar in lokalen Altparteien-Kreisen nicht überall gut gelitten ist. Ihm haftet ein Ruf als Produzent von ganz viel heißer Luft ohne jeglichen politischen Mehrwert an. Über Cyrus ist nicht bekannt, dass er sich auch nur in einer Weise von seinen fragwürdigen Genossen im Bundestag positiv abhöbe. Wer sehenden Auges Deutschland endgültig vor die Wand fahren will, der wählt ‚Die Linke‘. Wer hingegen Problemlösungen mit Bodenhaftung und striktem Realitätsbezug bevorzugt, für den kann es am 14. September anlässlich der Kommunalwahl mit allen Stimmen nur eines geben: Klartext. Mut. PRO Remscheid!“