„Wolfsgruß“ und der polit-mediale Komplex: Sind die so dumm oder tun die nur so?

Symbolik der extremistischen „Grauen Wölfe“ auf einem PKW in Deutschland

© Henning Schlottmann / User:H-stt (commons.wikimedia.org / Lizenz: CC BY-SA 4.0)



Reinste Provokation: Anhänger der „Grauen Wölfe“ zeigen in Deutschland regelmäßig und ungeniert die Symbolik ihrer mehr als anstößigen Extremisten-Bewegung. (Anklicken zum Vergrößern des Bildes!)

Selbst wenn der polit-mediale Komplex der „Seestadt auf dem Berge“ von der Bürgerbewegung PRO Remscheid förmlich mit der Nase in die Jauchegrube der „Graue Wölfe“-Bewegung gedrückt wird, gibt er gegenüber Otto-Normalverbraucher vor, als sei alles in bester Ordnung. Bereits am 19. Juni monierte PRO Remscheid, dass in der Lokalpresse das exzessive Zeigen des „Wolfsgrußes“ im Kontext der Feierlichkeiten wegen des Siegs der türkischen Fußball-Nationalmannschaft am Tag zuvor nicht mit auch nur einer Silbe erwähnt wurde. Dabei sind in der Bilderstrecke des „Remscheider General-Anzeigers“ (RGA) gleich mehrere Belege für das Entbieten von „Wolfsgrüßen“ der türkisch-extremistischen „Graue Wölfe“-Bewegung zu finden.

Rund eine Woche später, das gleiche Spektakel: Die Türken gewinnen am 26. Juni in der Europa-Meisterschaft gegen Tschechien. Wieder setzt sich im Nachgang zum Spiel ein Zug Hunderter ethnischer Türken vom Remscheider Markt über die Bundesstraße 229 in Richtung Osten in Bewegung. Erneut wird offensiv türkischem Chauvinismus gefrönt, indem immer wieder der „Wolfsgruß“ gezeigt wird (v. a. durch die Fotos 6 und 14 in der RGA-Bilderstrecke dokumentiert). Aufs Neue tat der RGA so, als sei alles im grünen Bereich geblieben. Ampel-Deutschland im Jahre 2024!

„Am 21. Juni reichten wir bei der Stadtverwaltung eine Anfrage zu den skandalösen Vorkommnissen vom 18. Juni ein, somit ist die RGA-Redaktion seit einigen Tagen darüber im Bilde, dass die Extremisten der ‚Grauen Wölfe‘ die lokalen Fußball-Feierlichkeiten der Türken dominieren“, kritisiert der PRO-Remscheid-Ratsfraktionsvorsitzende Andre Hüsgen.

„Selbst der ‚Westdeutsche Rundfunk‘, der normalerweise für seine strikt linksgrüne Linie berüchtigt ist, zeigte im Zusammenhang der zahllosen ‚Wolfsgrüße‘ nach dem gewonnenen Fußball-Spiel der Türken am 18. Juni um Welten mehr Sensibilität als der RGA. Wer als Journalist nicht einmal eins und eins addieren kann bzw. will, der hat offenkundig eine grundfalsche Berufswahl getroffen.

Andre Hüsgen

PRO-Remscheid-Fraktionsvorsitzender

Man stelle sich nur einmal vor, einige Dutzend einheimischer Fußball-Fans würden nach einem erfolgreichen Deutschland-Spiel wie die angetrunkenen Sänger vor dem Pony Club auf Sylt durch die Stadt ziehen. Es würden mit linken Zeige- und Mittelfingern unmittelbar unterhalb der Nasen Zahnbürstenbärte angedeutet und die rechten Arme zum ‚Deutschen Gruß‘ erhoben werden. Sofort würde es bundesweit und höchstwahrscheinlich auch international heißen, Remscheid stünde vor einer neuen ‚Machtergreifung‘. Doch für türkische Ultranationalisten gelten bei deutschen Linksgrünen offenbar ganz andere Maßstäbe.

Die beiden großen öffentlichen ‚Wolfsgruß‘-Aktionen im Zentrum unserer Stadt allein in diesem Monat geben Anlass zu größter Sorge. Sie verdeutlichen die Tatsache, dass die ‚Graue Wölfe‘-Bewegung in Remscheid ein beängstigend hohes Mobilisierungspotenzial hat. Rechnet man weitere radikale Islam-Verbände türkischer Art wie DITIB und ‚Milli Görüs‘ hinzu, wird die Explosivität der Situation für jeden offenbar. Und damit Extremismus und Chauvinismus nie wieder vor Ort ihre hässliche Fratze zur Schau stellen können, muss es im Herbst 2025 bei der Kommunalwahl heißen: Alle Stimmen für die Bürgerbewegung PRO Remscheid!“